Intensivpädagogische Maßnahmen

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  • Diese Leistungsbeschreibung wurde mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn verhandelt und genehmigt.
  • Die Qualitätssicherung wurde ebenfalls mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn verhandelt und genehmigt.
  • Leistungsbeschreibung und Qualitätssicherung für individualpädagogische Maßnahmen sind Grundlage für die Betriebserlaubnis durch das Landesjugendamt Rheinland.
  • Die Entgeltsätze wurden vom Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn genehmigt.

Bei diesem Angebot des Vereins Pro Prognos Bonn.e.V. handelt es sich um Intensivpädagogische Maßnahmen im In- und Ausland.

Intensivpädagogisch bedeutet, die in der nachfolgenden Leistungsbeschreibung dezidiert dargestellte Betreuung bezieht sich besonders auf Jugendliche und junge Erwachsene mit Verhaltensstörungen, bei denen bisherige Versuche der Rehabilitation und Resozialisierung in anderen Settings gescheitert sind.

Im Unterschied zu den individualpädagogischen Maßnahmen, angeboten von Pro Prognos Bonn e.V., wird ein Klientel angesprochen, dessen Beziehungsfähigkeit weniger stark gestört ist und somit ein Mindestmaß an Kleingruppenfähigkeit vorausgesetzt werden kann.

Intensivpädagogisch bedeutet nach dem Verständnis von Pro Prognos Bonn e.V. auch, eine Betreuung über einen längeren Zeitraum, durchgeführt von Fachleuten des Erziehungswesens und/oder im pädagogischen Bereich erfahrenen Persönlichkeiten, Fachleuten der Sozialarbeit und der Kinder- und Jugendpsychiatrie in einem völlig veränderten Umfeld.

Intensivpädagogisch bedeutet, Jugendliche leben über einen längeren Zeitraum in einem intakten qualifizierten Umfeld (Gastelternfamilie) und lernen (erstmals) ein funktionierendes System von Beziehungen kennen. Sie erweitern ihre Bereitschaft Im Zusammenleben mit anderen Jugendlichen Toleranz und Akzeptanz umzusetzen. Intensivpädagogisch bedeutet auch, die Wirklichkeitskonstruktion des jeweiligen Jugendlichen wird verändert (dekonstruiert) und durch eine neue ersetzt.

Für Pro Prognos Bonn e.V. gibt es keine erziehungs - oder therapieresistenten Jugendlichen, sondern Pro Prognos Bonn e.V. verfolgt den Ansatz, dass die in der Vergangenheit eingeschränkten Möglichkeiten oder die Nichtausschöpfung aller Möglichkeiten zu keiner Veränderung geführt haben. Hierzu zählt z.B. der in anderen Settings ständig stattfindende Wechsel der relevanten Erziehungspersonen, geregelt zumeist durch Dienstpläne, bezogen auf relativ große Gruppen von Jugendlichen.

Pro Prognos Bonn e.V. hat für die Aufnahme von Jugendlichen nur wenige Ausschlusskriterien, in jedem Fall ist ein Gespräch im Einzelfall anzuraten, um auch bei schwierigen Fällen eine individuell zugeschnittenen Betreuung und Leistung zuüberdenken.

Pro Prognos Bonn e.V. hilft schnell. Aufgrund der guten Infrastruktur ist der Verein in der Lage über eine Aufnahme in einem kurzen und überschaubaren Zeitraum zu entscheiden.

Pro Prognos Bonn e.V. ist jederzeit über eine Hotline: 0173 5348269 erreichbar und kompetente Partner können bereits telefonisch konkrete Auskünfte geben und schnelle Termine vereinbaren.

Die nachfolgende Leistungsbeschreibung stellt dar, in welcher Form Dienstleistung überprüfbar und nachvollziehbar in angemessen kurzer Form transparent gemacht werden kann. Sie unterscheidet sich in manchen Passagen deutlich vom individualpädagogischen Angebot des Vereins und spricht Jugendliche mit einer anderen Problematik an. Eine Grundvoraussetzung für das Greifen dieses Angebotes ist, wie bereits erwähnt, die Gruppenfähigkeit und eine nur reduzierte Beziehungsfähigkeit.

Dieses Angebot kann in Einzelfällen die Leistungsbeschreibung für Individualpädagogische Maßnahmen ergänzen und stellt ansonsten ein eigenständiges Angebot für Betroffene und Kostenträger dar. Der Verein Pro Prognos Bonn e.V. empfiehlt trotz dieser Leistungsbeschreibung dringend die Kenntnisnahme der vereinseigenen Broschüre, da in dieser insbesondere der therapeutische Ansatz und das damit verbundene Menschenbild über die zu betreuenden Klienten dezidiert dargestellt wird. Gerade deswegen, weil „ Hilfen zur Erziehung sich danach unterscheiden, in welchem Umfang sie außerhalb des ursprünglichen Umfeldes und der Herkunftsfamilie die Bedürfnisse des jungen Menschen befriedigen und (in wie fern) Lern- und Entwicklungsmöglichkeiten angeboten werden“ (§ 38 KJHG), hat Pro Prognos Bonn e.V. eine neue Art der Betreuung gestaltet.

Pro Prognos Bonn e.V. ist überzeugt, mit einem fundierten, in weiten Teilen innovativem Konzept den jugendlichen Klienten die Chancen zu einer gedeihlichen Lebensperspektive bieten zu können. Es handelt sich bei dem Angebot auch nicht um Erlebnispädagogische Maßnahmen, sondern um intensivpädagogische, sozialtherapeutische mittel- und langfristige Maßnahmen in einem Kleingruppensetting bei Beibehaltung des Gastelternprinzips. Bei Zuweisung von Jugendlichen ist in der Regel von einem Betreuungsaufenthalt von mehreren Jahren auszugehen.

Bei dem Angebot von Pro Prognos Bonn e.V. handelt es sich um den Bereich:

Flexible Erziehungshilfen mit lebensfeldersetzenden erzieherischen Maßnahmen durch Betreuung in Erziehungsstellen und lebensfeldaufbauende Maßnahmen nach § 27,29,34,35 und 41 KJHG. Flexible Erziehungshilfe bedeutet, es handelt sich um individuell organisierte und entwickelte Hilfen auf den jeweiligen Jugendlichen zugeschnitten, die nach Zielsetzung, Umfang und Dauer stark variieren können. In diese Entwicklungshilfen eingebettet sind lebensfeldersetzende Maßnahmen. Der junge Mensch lebt mit anderen Jugendlichen in einem neuen Umfeld.

Der Erziehungsauftrag wird für die Dauer der Maßnahme an Pro Prognos delegiert. Versorgende und sozial-emotionale Zuständigkeiten gehen in ein anderes Systemüber (Pro Prognos). Die Herkunftsfamilie wird somit umfänglich entlastet und dem Kind oder Jugendlichen wird ein umfassendes neues Lebensfeld angeboten. Der emotionale Bezugspunkt bleibt in der Regel die Herkunftsfamilie. Eine Rückkehr dorthin wird angestrebt. Ist diese Perspektive nicht realisierbar, wird eine emotionale Verortung im neuen Lebensumfeld und bei älteren Heranwachsenden der Aufbau eines eigenen Lebensumfeldes angestrebt.

An diesem Punkt greifen dann die lebensfeldaufbauenden erzieherischen Hilfen. Es handelt sich um Hilfen, die Jugendlichen und jungen Erwachsenen dabei helfen, sich ein eigenes Umfeld zu schaffen, sich selbst zu versorgen und sich sozialemotional von der Herkunftsfamilie oder der Einrichtung (Pro Prognos) zu lösen. Die lebensfeldersetzenden Maßnahmen werden von Pro Prognos Bonn e.V. als Vollzeitbetreuung in einer Erziehungsstelle bei einer qualifizierten Gastelternfamilie in Portugal, Italien oder Deutschland angeboten. Die lebensfeldaufbauenden erzieherischen Maßnahmen können sowohl im In- und Ausland angeboten werden. Geplant ist die Ermöglichung eines qualifizierten Schul- und/oder Berufsabschlusses. Die Möglichkeiten hierfür sind vor Ort vorhanden.

Für Rückkehrer einer Maßnahme im Ausland übernimmt Pro Prognos Bonn e.V. die Nachbetreuung während der Verselbstständigungsphase in Deutschland, wenn dieses in der Fortschreibung des Hilfeplanes sinnvoll erscheint. Auch hier soll den Jugendlichen die Möglichkeit geboten werden, einen qualifizierten Schul- und/oder Berufsabschluss erreichen zu können. Bei der anschließenden Vermittlung auf den Arbeitsmarkt wird Pro Prognos Bonn e.V. seine vorhandenen Beziehungen einsetzen.

Die Zielgruppe setzt sich u.a. zusammen aus verwahrlosten, delinquenten und verhaltensauffälligen Kindern und Jugendlichen, Kindern und Jugendlichen mit Drogenerfahrung, Kindern und Jugendlichen mit Borderline-Symptomen und kriminell-auffällig gewordenen Kindern und Jugendlichen. Des weiteren werden Kinder und Jugendliche angesprochen, die in größeren Einheiten (Wohnheimen) nicht adäquat betreut werden können.

Allgemeine Beschreibung der Hilfeform:

  • Zur erzieherischen Hilfe lebt die Klientin/ der Klient in einer Erziehungsstelle (Gasteltern).
  • In dieser sozialpädagogischen Lebensgemeinschaft auf Zeit leben also zwei pädagogische Mitarbeiter im gleichen Haushalt und gewährleisten eine 24-Stunden Betreuung im Sinne des Vorhaltens einer Betreuungsperson über diesen Zeitraum.
  • In der Regel verfügen die Gasteltern über eine qualifizierte pädagogische Ausbildung. Im Einzelfall kann die Bereuung in Abstimmung mit dem Amt für Kinder, Jugend und Familie der Bundesstadt Bonn und dem zuständigen Kostenträger von Betreuern übernommen werden, die auf Grund ihrer bisherigen Tätigkeit und ihrer Persönlichkeitsstruktur für die Übernahme des erzieherischen Auftrages in Verbindung mit einer fachlichen Unterstützung qualifiziert sind.
  • Versorgende und sozial-emotionale Zuständigkeiten übernehmen die Gasteltern.
  • Es handelt sich um eine Betreuung in einem Setting mit bis zu 2 weiteren Kindern oder Jugendlichen mit ähnlichen Störungen.
  • Die Beziehung zur Herkunftsfamilie ist in der Regel hochgradig gestört und ambivalent. Den Klienten wird somit umfänglich ein neues Lebensfeld auf Zeit angeboten. Dennoch bleibt die Herkunftsfamilie emotional ein wesentlicher Bezugspunkt. In Abstimmung mit den Klienten und dem zuständigen Kostenträger wird eine Rückkehrmöglichkeit überprüft und angestrebt.
  • Ist diese Perspektive nicht realisierbar, wird nach Möglichkeit eine Einbindung in ein neues Lebensumfeld oder eine Verselbstständigung in ein eigenes Lebensumfeld mit begleitender Betreuung angestrebt.

Allgemeine Beschreibung der Grundleistungen:

  • Prüfung der Indikation
  • Abklärung innerhalb von 24-Stunden
  • Erstellen einer Verlaufsdokumentation
  • Planung individueller Aktivitäten, räumliche und zeitliche Strukturierungshilfen
  • Teilnahme am familiären Leben
  • Förderung der Gruppenfähigkeit
  • Miterleben einer Paarbeziehung und Kennenlernen von Lebensstilen
  • Modellverhalten für Elternschaft, Partnerschaft und Außenkontakt
  • Gestaltung des Wohnumfeldes (eigenes Zimmer, eigenes Bad etc.)
  • Alltägliche Versorgung (Verpflegung, Körperpflege, Wäschepflege etc.)
  • Schaffung von Voraussetzungen für eine körperlich gesunde Entwicklung (Beobachtung und Reaktion bei Erkrankungen, Arztkonsultationen etc.)
  • Einübung lebenspraktischer Fähigkeiten
  • Sozial-emotionale Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
  • Klärung des Rollenverständnisses des betreffenden Jugendlichen
  • Bearbeitung von geschlechtsspezifischen Problemen
  • Förderung des Sozialverhaltens
  • Hilfe bei der Gestaltung der Freizeit
  • Förderung von Talenten, z.b. Musik, Sport etc.
  • Pädagogische Interventionsgespräche
  • Erlernen und Trainieren von Lösungsstrategien.
  • Umgang mit Rechtsnormen.
  • Förderung von Toleranz im Zusammenleben mit anderen
  • Abgestimmte Förderung der Schulausbildung in der Regelschule
    (spezielle Förderungen bedürfen der Einzelfallverhandlung bei Sonderschulprojekten, Einzelbeschulung, Nachhilfe)
  • Abgestimmte Förderung der Berufsausbildung
  • Mitwirkung bei der Hilfeplanung
  • Erziehungsplanung
  • Halbjährliche Entwicklungsberichte an den Kostenträger
  • Halbjährliche Hilfeplangespräche
  • Planung und Durchführung von psychotherapeutischen Maßnahmen (optional und nur fallspezifisch; bedarf der Verhandlung im Einzelfall!)

Handelt es sich um eine Auslandsmaßnahme, ist in die Grundleistung eingeschlossen die Kostenübernahme für die Inaugenscheinnahme der Maßnahme durch einen verantwortlichen Mitarbeiter des Kostenträgers einmal pro Jahr.

Die angebotenen intensiv-pädagogischen Maßnahmen sind notwendig und geeignet bei folgenden Indikationen:

  • Kinder und Jugendliche mit unterschiedlichen erzieherischen Problemstellungen, bei denen eine individuelle und flexible Hilfeform in einer kleinen Gruppe angezeigt ist.
  • Kinder und Jugendliche, deren Erziehung und Entwicklung auch mit stützenden und ergänzenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht sichergestellt werden kann
  • Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten, deren Umfeld wegen einer hohen Belastung des Herkunftsmilieus verändert werden muss
  • Kinder und Jugendliche, deren Herkunftsmilieu die Deformation des Verhaltens gefördert hat.
  • Kinder und Jugendliche, deren Erziehung und Entwicklung allgemein durch sonstige stützende und ergänzende Hilfen nicht sichergestellt werden konnte.

Die angebotenen Maßnahmen sind nicht geeignet bei folgenden Indikationen:

  • Der/ die Jugendliche stimmt der Maßnahme nicht zu
  • Kinder und Jugendliche, die akut-stationär in einer kinder- und jugendpsychiatrischen Einrichtung behandelt werden müssen
  • Schwere Straffälligkeit (Einzelabsprache)
  • In der Vergangenheit deutlich gezeigte Unfähigkeit des Zusammenlebens in einer Gemeinschaft mit anderen Jugendlichen
  • Daraus resultierende Notwendigkeit einer individualpädagogischen Betreuung

Auch wenn andere Maßnahmen bislang nicht gegriffen haben und Versuche gescheitert sind, lohnt sich ein Gespräch mit Pro Prognos Bonn e.V. Wir bieten eine Abklärung innerhalb von 24 Stunden.

Übergreifende Leistungen der therapeutischen Leitung als Bestandteil der Grundleistung:

Für jeweils bis zu 9 Klienten (bzw. 3 Gastelternpaare) ist eine soziotherapeutisch ausgebildete Fachkraft (Sozialarbeiter/in, Sozialpädagoge/in oder Dipl.Pädagoge/in) als persönlich verantwortlicher Dienstleister übergeordnet tätig. Zu seinen/ihren Aufgaben gehören:

  • Schulung der Gasteltern
  • Auswahl der individuell passenden Betreuer
  • Coaching der Gasteltern und Prozessbegleitung
  • Kriseninterventionen
  • Erstellen der Entwicklungsberichte halbjährlich
  • Erziehungsplanung
  • Überprüfung der Standards und deren Einhaltung
  • Kontakte mit dem Kostenträger
  • Organisatorische Aufgaben / Koordinationsaufgaben
  • Bereitstellung von Ersatzbetreuern

Dipl. Psychologen/Innen begleiten den gesamten Entwicklungprozess während der Betreuung durch Pro Prognos Bonn e.V.

Die Therapeutische Gesamtleitung von Pro Prognos Bonn e.V. übt die Dienst- und Fachaufsicht aus. Es finden regelmäßig Gesamtteams statt, und es wird ein permanent kommunikativer Prozess durch die Leitung garantiert.

Ziele der Betreuung durch Pro Prognos Bonn e.V. in Gastelternfamilien

  • Entlastung der Heranwachsenden und der Herkunftsfamilie um neue Entwicklungen zu ermöglichen
  • Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz
  • Beziehungsklärung und Training im Zusammenleben mit Anderen
  • Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen
  • Klärung der Beziehung zum Herkunftsumfeld
  • Akzeptanz der derzeitigen Biographie und Erkennen der Möglichkeiten zur Veränderung
  • Förderung der Kontaktfähigkeit
  • Verselbstständigung
  • Veränderung der sozial-problematischen Verhaltensweisen

Leistungen des Vereins nach Ende der Maßnahme
"Leben in einer Gastelternfamilie" (Verselbstständigungsphase)

Nach dem Ende der Maßnahme tritt der/die Jugendliche in eine besonders sensible Phase der Entwicklung ein. Es findet ein weiterer Beziehungsabbruch statt und ist eine Rückkehr in die Familie nicht wünschenswert bzw. praktikabel, übernimmt Pro Prognos Bonn e.V. die Nachbetreuung. Die Leistungen der ambulanten Betreuung sehen im Einzelnen folgendermaßen aus:

  • Anmietung einer entsprechenden Wohnung
  • Bereitstellung des Mobiliars
  • Durchführung und Begleitung von lebenspraktischem Training (Einkaufen,Kochen, Sauberhalten der Wohnung, Wäschepflege)
  • Durchführung und Begleitung im Kontakt zu Ämtern, Ärzten etc.
  • Angehörigenarbeit
  • Training im Umgang mit Geld
  • Verwaltung von Geldern und Auszahlung in Absprache mit dem Kostenträger (Betreuer).
  • Hilfe bei der weiteren Beschulung
  • Hilfe bei der Vermittlung einer Lehrstelle
  • Hilfe bei der Suche eines Arbeitsplatzes
  • Durchführung von Einzelgesprächen
  • Regelmäßige moderierte gemeinsame Gespräche mit anderen ambulant Betreuten
  • Kriseninterventionen
  • Wöchentliche Verlaufsberichte
  • Vierteljährliche Entwicklungsberichte
  • Halbjährliche Hilfeplangespräche

Es werden ausschließlich qualifizierte Fachkräfte (Dipl. SozialarbeiterInnen/ Dipl. SozialpädagogInnen) eingesetzt. Je nach Schwierigkeitsgrad und Intensität der Betreuung muss der Betreuungsschlüssel im Einzelfall verhandelt werden.

Der Verein gewährleistet

  • Kontinuierliche Weiterbildung der MitarbeiterInnen
  • Regelmäßige Supervision der MitarbeiterInnen
  • Wöchentliches Gesamtteam der im ambulanten Bereich arbeitenden MitarbeiterInnen.

Es gelten für die ambulante Arbeit alle Qualitätsmaßstäbe, die an anderer Stelle bereits beschrieben wurden.

 

Die Qualitätssicherung bei Pro Prognos Bonn e.V. unterteilt sich im Sinne des Total Qualtity Managements (TQM) in die Bereiche:

  • Prozessqualität
  • Strukturqualität
  • Ergebnisqualität

Prozessqualität:

  • Regelmäßige Überprüfung der Konzeption
  • Notwendige Modifikation der Konzeption
  • Regelmäßige Überprüfung der Standards
  • Regelmäßige Überprüfung der Umsetzung von Standards
  • Anpassung der Standards an den aktuellen Bedarf
  • Schriftliche Dokumentation aller relevanten QM Bereiche
  • Darstellung der Ablauforganisation und des Controllings
  • Professionelle Kontakte zu vergleichbaren Dienstleistern
  • Fachlicher Austausch
  • Einbindung in Fachgremien, Arbeitsgruppen, Dachverbände etc.
  • Überprüfung und regelmäßige Fortschreibung der Erziehungsplanung
  • Darstellung von Entwicklung in Verlaufsberichten (täglich)
  • Darstellung von Entwicklung in Entwicklungsberichten an Kostenträger (halbjährlich)

Strukturqualität:

  • Interne und externe Fortbildung der MitarbeiterInnen
  • Teambesprechungen (14 tätig)
  • Teamsupervision (extern mind. 6 x pro Jahr)
  • Gastelterncoaching (intern, in der Regel 14-tägig)
  • Einzelsupervision (intern bei Bedarf)
  • Kriseninterventionen
  • Fachcontrolling der MitarbeiterInnen und der Gasteltern durch die Leitung
  • Installierung einer Prozesseignerschaft
  • Persönlich-verantwortlicher Dienstleister für Klienten und Gasteltern
  • Begleitung während des gesamten rehabilitativen Prozesses
  • Überprüfung der Fachlichkeit aller MitarbeiterInnen durch die Leitung
  • Arbeitsplatzbeschreibungen und Personalführung durch Leitung
  • Koordination des Gesamtprojektes durch die Leitung
  • Verwaltung und Logistik durch Verwaltungsleitung
  • Kontaktpflege zum zuständigen Ansprechpartner des Kostenträgers

Ergebnisqualität:

  • Evaluation des pädagogisch – therapeutischen Programms
  • Befragung der Klienten nach standardisiertem Verfahren
  • Befragung der Kostenträger
  • Statistische und inhaltliche Auswertung