Leistungsbeschreibung
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Intensivpädagogische
Lebensgemeinschaft "Hof Blankenbach" |
| Stand 16/01/2007 |
Träger: Pro Prognos Bonn e.V. Gemeinnütziger Verein zur Betreuung
verhaltensauffälliger, dissozialer und/oder delinquenter Jugendlicher
im In- und Ausland. Anerkannter Träger der Jugendhilfe.
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| Zuordnung des Angebotes |
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| 51.4. |
Hilfen zur
Erziehung |
| 51.4.3. |
Lebensfeldersetzende
und lebensfeldaufbauende erzieherische Hilfen nach § 27,34,35a,36,37
und 41 KJHG |
| 51.4.3.2. |
Platz in einer intensivpädagogischen
Kleinstgruppe 4 Plätze (Hof Blankenbach)
Platz in einer intensivpädagogischen Kleinstgruppe 4 Plätze
(Quellenhof)
Betreuungsschlüssel: 1 : 1,26 |
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| Allgemeine
Beschreibung der Hilfeform |
Die Klienten leben auf einem der beiden historischen
Bauernhöfe mit Reitanlage in ländlicher Umgebung mit Anbindung
an Hennef/Köln/Bonn. Beide Höfe liegen unmittelbar nebeneinander.
Auf den Höfen lebt je 1 erzieherisch erfahrener Mitarbeiter
(volle Stelle) mit handwerklichen/landwirtschaftlichen Fähigkeiten
mit den Jugendlichen in einer Lebensgemeinschaft auf Zeit.
Der pädagogische Dienst wird durch den Einsatz von weiterem
Fachpersonal wie z.B. Erzieher/innen, Heilerzieher/innen, Arbeitserzieher/innen,
Sozialpädagog/innen sowie einer Hausaufgabenhilfe ergänzt.
Darüber hinaus wird das pädagogische Personal durch eine
regelmäßige zusätzliche heilpädagogische (Dipl.
Heilpädagogin) und pädagogische (Dipl. Pädagoge)
Fachberatung PPB e.V. unterstützt.
Die flexible Hilfe wird wegen der Systemstruktur auf den jeweiligen
Klienten zugeschnitten. Klient lebt in neuem Umfeld und der Erziehungsauftrag
wird umfänglich an PPB e.V. delegiert. Versorgende und emotionale
Zuständigkeiten gehen an PPB e.V. über. Die Herkunftsfamilie
wird umfänglich entlastet .Eine Rückkehr dorthin wird
angestrebt. Ist dieses nicht realisierbar wird eine emotionale Verortung
im neuen Umfeld oder bei älteren Klienten der Aufbau eines
eigenen Lebensumfeldes angestrebt. Die Voraussetzungen werden durch
angestrebten Schulabschluss bzw. Vermittlung auf den Arbeitsmarkt
gestützt. Es handelt sich um eine 24- Stunden Betreuung im
Sinne des Vorhaltens einer erzieherischen Kraft über diesen
Zeitraum.
Die Maßnahme ist sowohl als Anschluss einer individualpädagogischen
Maßnahme, wie auch als Direktbelegung möglich.
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Allgemeine
Beschreibung der Grundleistung
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- Prüfung der Indikation
- Abklärung innerhalb 24 Stunden
- Alltägliche Versorgung (Verpflegung, Körperpflege, Wäschepflege
etc.)
- Erstellen einer Verlaufsdokumentation
- Planung individueller Aktivitäten, räumliche und zeitliche
Strukturierungshilfen
- Teilnahme am familiären Leben
- Förderung der Gruppenfähigkeit
- Kennen lernen von Lebensstilen
- Modellverhalten für Partnerschaft und Außenkontakte
- Mitgestaltung des eigenen Wohnumfeldes (Einzelzimmer, Bad etc.)
- Schaffen von Voraussetzungen für gesunde körperliche
Entwicklung (Beobachtung und Reaktion, Arztkonsultationen)
- Einüben lebenspraktischer Fähigkeiten
- Sozial-emotionale Förderung der Persönlichkeit
- Klärung des Rollenverständnisses
- Bearbeitung geschlechtsspezifischer Probleme
- Förderung des Sozialverhaltens
- Förderung von Talenten (Musik, Sport, Handwerk etc.)
- Hilfe bei der Gestaltung der Freizeit
- Pädagogische Interventionsgespräche
- Erlernen und Trainieren von Lösungsstrategien
- Umgang mit Rechtsnormen
- Förderung der Toleranz im Umgang mit Anderen
- Abgestimmte Förderung der Schulausbildung in der Regelschule
(optionale Förderung in speziellen Schulprojekten, private
Beschulung und Einzelunterricht durch Privatlehrer, nach Einzelfallverhandlung
als Zusatzleistung möglich)
- Abgestimmte Förderung der Berufsausbildung
- Heilpädagogische Förderung
- Mitwirkung bei der Hilfeplanung
- Mittelfristige Erziehungsplanung
- Durchgängige Kurzinformationen an den Kostenträger
- Halbjährliche Entwicklungsberichte
- Halbjährliche Hilfeplangespräche vor Ort
- Arbeit mit Eltern und Vormündern
- Haftpflichtversicherung für Klienten bei der Provinzial
Versicherung
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Übergreifende
Leistungen zu
den Grundleistungen |
Die pädagogische Leitung von PPB e.V. übt die Dienst-
und Fachaufsicht für das Gesamtkonzept aus.
- Für das Team der Höfe ist eine Dipl.Heilpädagogin
als verantwortliche Leiterin übergeordnet tätig. Ihr obliegt
die Dienst -und Fachaufsicht vor Ort .Zu ihren Aufgaben gehört:
- Auswahl der individuell passenden Betreuer
- Coaching der Mitarbeiter und Prozessbegleitung
- Krisenintervention
- Erziehungsplanung
- Erstellen der Entwicklungsberichte
- Überprüfung der Standards
- Organisatorische und koordinative Aufgaben
- Planung der Beschulung und Ausbildung
- Bereitstellung von Ersatzbetreuern
- Kontakt zu den Kostenträgern
- Transparenz in der internen und externen Kommunikation
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| Voraussetzung und Ziele |
Gründe
für das Vorhalten des Angebotes und die Umsetzung der beschriebenen
Leistungen |
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| Gesetzliche Grundlagen |
§ 27,34,35a,36,37 und 41 KJHG |
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| Zielgruppe/
Indikation |
Die Maßnahme ist geeignet und notwendig bei:
- Kindern und Jugendlichen mit unterschiedlichen erzieherischen
Problemstellungen, bei denen individuelle und flexible Hilfeformen
in einer Kleinstgruppe angezeigt ist
- Kindern und Jugendlichen, deren Erziehung und Entwicklung auch
mit stützenden Hilfen im Herkunftsmilieu nicht
sichergestellt werden kann
- Kindern und Jugendlichen mit Verhaltensauffälligkeiten. Deren
Umfeld wegen einer hohen Belastung des Herkunftsmilieus verändert
werden muss
- Kindern und Jugendlichen, deren Herkunftsmilieu die Deformation
des Verhaltens gefördert hat
- Kindern und Jugendlichen, deren Erziehung und Entwicklung allgemein
durch stützende und ergänzende Hilfen in der Vergangenheit
nicht sichergestellt werden konnte
- Kinder und Jugendliche ab 8 Jahre beiderlei Geschlechts
Die Maßnahme ist nicht geeignet bei:
- das Kind oder der Jugendliche stimmt der Maßnahme nicht
zu
- Kindern und Jugendlichen, die akut stationär in der Kinder-
und Jugendpsychiatrie behandelt werden müssen
- Unfähigkeit in einer Kleinstgruppe leben zu können
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| Ziele
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- Entlastung der Kinder und Jugendlichen und der Herkunftsfamilie
um neue Entwicklungen zu ermöglichen
- Stärkung der personalen und sozial-emotionalen Kompetenz
- Beziehungsklärung und Training im Zusammenleben
- Verbesserung der Lern- und Entwicklungschancen
- Klärung der Beziehung zum Herkunftsumfeld
- Akzeptanz der derzeitigen Biographie und erkennen der Möglichkeiten
zur Veränderung
- Förderung des Selbstwertes und der Kontaktfähigkeit
- Erkennen und Nutzen der eigenen Ressourcen
- Veränderung der sozial-problematischen Verhaltensweisen
- Rückkehr in Ursprungsfamilie oder
- Verselbstständigung
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| Grundleistungen |
Häufigkeit/Umfang |
Beschreibung |
| Leistungsbereich |
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Sachleistungen
und Tätigkeiten, die in beschriebenem Umfang und in der beschriebenen
Qualität regelmäßig oder im Bedarfsfall zur Verfügung
stehen.
Diese Leistungen sind durch den Entgeltsatz abgedeckt.
Optionale Zusatzleistungen, die in Einzelfallverhandlungen abgestimmt
werden müssen, werden an anderer Stelle beschrieben. |
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Notwendige Aufsicht
und Betreuung
|
ständig
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- Wahrnehmung der Aufsichtspflicht
- Vorhalten einer pädagogischen Kraft 24 Stunden
pro Tag
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| täglich |
- Tagesstrukturierung und Planung / Durchführung
individueller Aktivitäten mit den Klienten. Räumlich und zeitliche
Srukturierungshilfe |
| bei
Hinweisen |
- Überprüfung eventueller Gefährdungen / entwicklungsangemessene Reaktion und Abstimmung mit
der Leitu |
| bei
Bedarf |
- Schnellstmögliche pädagogische Intervention /
Situationsanalyse/ Gespräche/ Fachberatung / Konsequenzen |
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| Teilhabe
an einem familiären Leben |
ständig |
- Intensives Zusammenleben und Teilhabe
in der Gemeinschaft am Leben auf den Höfen
- Kennen lernen von Lebensstilen
- Modellverhalten für Partnerschaft und Außenbeziehungen,
- Kennen lernen von Arbeitsalltag
- Modell Lernen für das Führen eines Familienhaushaltes |
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Gestaltung der Gruppen-
Atmosphäre und des
Wohnumfeldes
|
ständig |
- Breitstellung eines kind- und jugendgerechten
Lebensbereiches und des dazugehörigen Umfeldes
- Gestaltung des Lebensbereiches zusammen mit dem Klienten
- Schaffen einer entwicklungsförderlichen und enttraumatisierenden
Atmosphäre des Zusammenlebens
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alltägliche Versorgung
|
ständig
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- Bereitstellen eines eigenen Zimmers und Hilfe
bei der individuellen Gestaltung
- Bereitstellen eines Sanitärbereiches (hier 2 Badezimmer
für 4 Klienten)
- Bereitstellen eines gemeinsamen Wohn- und Küchenbereiches |
| täglich |
-
Bereitstellen eines Freizeitbereiches
- Regelmäßige gemeinsame Mahlzeite |
| wöchentlich |
- Gemeinsame Reinigung der Gemeinschaftsräume, altersangemessene Anleitung und Hilfe der Reinigung
des persönlichen Bereiches
- Pflege der Wäsche und der Kleidung |
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Spezifische Angebote
auf einem Bauernhof
Lern- und arbeitstherapeutischer
Anteil
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Individuell
unter Fachanleitung |
- Umgang mit Pferden, Hunden und
sonstigen Tieren
- Reiten
- Hilfe bei landwirtschaftlichen Tätigkeiten.
- Pflege von Zäunen, Gehölzen und Bäumen
- Mithilfe bei leichten Renovierungstätigkeiten
- Anwendungsspezifische Nutzung unterschiedlicher Materialien
- Holz- und Werkzeugkunde
- Metallverarbeitung
- Fahrradinstandsetzung
- Möglichkeit der Wiederinstandsetzung alter Motorräder
unter Anleitung
- Fliesen- und Pflasterarbeiten |
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Freizeitgestaltung
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täglich
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- Bereitstellung von Medien und Anleitung im Umgang
- Bereitstellung von Spiel- und Bastelmaterial und
entsprechende Anleitung |
| wöchentlich
/ individuell |
- Sport- und Spielangebote machen oder beschaffen
- Anmeldung und Unterstützung von Mitgliedschaften
in örtlichen Vereinen |
| monatlich |
- Gemeinsamer Ausflug in die Umgebung/ Besuch einer
Veranstaltung oder eines Konzertes etc. |
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Schaffung von Voraussetzungen
für einen körperlich gesunde Entwicklung
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ständig |
- Allgemeine Gesundheitserziehung
- Problematisierung von Drogenmissbrauch
- Regelmäßige Gesundheitskontrollen
- Anleitung und Unterstützung zu regelmäßiger Körperpflege
- Durchführung notwendiger Arztkonsultationen
- Sicherstellung notwendiger Therapien
- Möglichkeit zur Reittherapie
- Dokumentation auch von somatischen Erkrankungen
und deren Therapien |
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Einübung lebenspraktischer
Fertigkeiten
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Individuell
/ ständig |
- Verkehrserziehung
- Einüben des Umgangs mit öffentlichen Verkehrsmitteln
- Einüben des Umgangs mit öffentlichen Einrichtungen
- Einkaufen
- Einüben des Umgangs mit Geld /Taschengeld, Bekleidungsgeld,
Sparbuch, Konto)
- Zubereiten von Mahlzeiten
- Pflege von Wäsche
- Auswahl angemessener Bekleidung |
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Förderung der Persönlichkeitsentwicklung
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individuell |
- Begleitung der Kontakte mit dem Ursprungsumfeld
und Steuerung
- Persönliche Ansprache
- Strukturierte Einzelkontakte
- Reflexionsgespräche individuell oder mit der Gruppe
- Arbeiten an Defiziten aus der Vergangenheit
- Entwickeln von anderen, besseren Lösungsstrategien
- Stärkung des Selbstwertes
- Abklärung des heilpädagogischen oder psychotherapeutischen
Bedarfs |
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Förderung des Sozialverhaltens
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Individuell
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- Erklären von Umgangsregeln
- Üben von Sozialverhalten in einer Gruppe und in
der Öffentlichkeit |
| regelmäßig |
- Übernahme von Diensten, Ämtern und Pflichten in
der Gemeinschaft
- Training im Alltag für Verhaltensmodifikationen |
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schulische / berufliche
Förderung
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Innerhalb 4 Wochen
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- Auswahl geeigneter Schulform.
- Abstimmung mit Kostenträger, Eltern, Sorgeberechtigten,
Schulen.
- Bei Bedarf Feststellung des Bildungsniveaus durch
eigene Lehrer |
| täglich |
- Anleitung, Unterstützung und Kontrolle bei Hausaufgaben |
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bei Bedarf
/ individuell
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- Gespräche mit Lehrern/ Teilnahme an Elternabenden
- Unterstützung bei der Suche nach Ausbildungsplatz/Arbeitsplatz
- Beschaffung berufsvorbereitender
Maßnahmen durch Spezialisten von PPB e.V.
- Kontakt zu Ausbildern und Vorgesetzten
- Konfliktlösung im Zuge von Schule und Ausbildung |
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therapeutisch-heilpädagogische Leistungen
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individuell |
- Konkret auf den Einzelfall bezogene heilpädagogische
Leistungen durch examinierte Heilpädagogin |
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Entwicklungsdiagnostik,
Erziehungsplanung, Hilfeplanung
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einmalig
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- Psychologisch/pädagogische Eingangsdiagnostik
- Teaminterne Erziehungsplanung mit Fachberatun |
| regelmäßig |
- Krisenintervention unter Fachberatung
- Kurzberichte an Kostenträger
- Halbjährliche Entwicklungsberichte
- Vor- und Nachbereitung von Hilfeplangesprächen
mit den Klienten
- Teilnahme an Hilfeplangesprächen incl. Fachberatern
- Sonstige Berichte und Empfehlungen
- Organisation sonstiger Zusatzleistungen, die sich
aus HPG ergeben |
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Aktivitäten in Hinblick
auf die Zeit nach
der Maßnahme
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individuell |
- Vorbereitung der Heranwachsenden auf Entlassung
- Ambulante Weiterbetreuung (optional)
- Vorbereitung der Herkunftsfamilie oder anderer
Einrichtungen
- Frühzeitige Einleitung der Bearbeitung der Beziehungsabbrüche
- Trainingsphase zur Vorbereitung auf ein eventuell
selbstständiges Wohnen
- Hilfe bei der Suche, Anmietung und der Ausstattung
der eigenen Wohnung
- Unterstützung bei der Beschaffung von Fördermöglichkeiten
und Mitteln
- Unterstützung bei Umzug
- Möglichkeit der Weiterbetreuung als „betreutes
Wohnen“ |
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Nachsorge
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individuell |
- Informelle weitere Besuchskontakte im alten Setting
- Erkundigung über den weiteren Verlauf
- Fließender Übergang in die neue Situation |
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Klientbezogene Verwaltungsleistungen
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- Führen einer pädagogischen und einer wirtschaftlichen
Akte
- Beschaffung von Unterlagen, Bescheinigungen, Ausweisen
etc.
- Ausfertigen von Bescheinigungen, Berichten, Stellungnahmen
etc.
- Sicherstellung des Versicherungsschutzes und Abwicklung
von Versicherungsfällen
- Verwalten klientbezogener
Gelder wie Taschengeld, Bekleidungsgeld, Sonderzuwendungen |
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Mögliche Zusatzleitungen
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-
Zusätzliche zeitliche begrenzte
und auf den Einzelfall bezogenen Leistungen mit zusätzlichen Kosten |
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Leistungsbereiche
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Besondere zusätzliche sozialpädagogische Betreuung im Alltag
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- Keine,
auch aufwändige Betreuung inkludiert |
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Besondere Ferien
und Freizeitmaßnahmen
Intensive Schulförderung
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Reale
Kosten |
- Teilnahme an Schulveranstaltungen, Sprachkursen,
Klassenfahrten, externen Ferienmaßnahmen etc.
- Spezialschulen und Nachhilfe |
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Besondere Elternarbeit
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Kassenleistungen
/ Fachleistungsstunden
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- Systemische Familientherapie, Erziehungstrainings,
Einzel- und Gruppentherapie mit den Eltern |
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Intensiv- therapeutische
Gruppenpädagogik oder Einzelpädagogik für leicht geistig behinderte
Kinder/Jugendliche mit starken
Verhaltenauffälligkeiten
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Fachleistungsstunden oder
pauschal
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- Einzel- und Gruppenförderung je nach Aufwand durch
eigene Therapeute |
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Psychologische Einzelbetreuung
als Psychiatrienachsorge
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Kassenleistung
oder Fachleistungsstunden
|
- Psychotherapie durch eigene Therapeute |
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| Ausstattung und Ressourcen |
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| Anzahl
der Plätze |
4 Plätze
Bauernhof / 4 Plätze Bauernhof |
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| Personalschlüssel |
Der pädagogische Dienst besteht aus
insgesamt 6,34 Vollkräften.
Neben je einem/er erzieherisch erfahrenen Mitarbeiter/in mit handwerklicher
und/oder pädagogischen Qualifikation pro Hof werden Erzieher/innen,
Heilerzieher/innen, Arbeitserzieher/innen sowie Sozialpädagogen/innen
beschäftigt.
Zudem wird eine Hausaufgabenhilfe eingesetzt. Die fachliche Beratung
des pädagogischen Teams erfolgt durch eine/n Dipl. Pädagogen/in
und eine/n Dipl. Heilpädagogen/in.
Leitung und Verwaltung werden im Rahmen der Vorgaben des Rahmenvertrages
I in NRW als übergeordnete Leistung durch den Träger erbracht.
Darüber hinaus wird ein Hausmeister als pauschal versteuerte
Kraft für beide Intensivpädagogischen Lebensgemeinschaften
beschäftigt.
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| Raum |
- 2 große Höfe mit Ländereien,
Pferdestall, Zusatzgebäude (Viereckhof)
- 2 große Wohnbereiche über 3 Etagen
- Einzelzimmer
- 5 Bäder
- Werkstattgebäude
- Scheune
- Kleintierställe
- Reitplatz |
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| Außengelände |
Wiesen,
Felder, Reitplatz, Dorf |
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| Qualitätssicherung |
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| Prozessqualität |
-Regelmäßige Überprüfung der Konzeption
- Notwendige Modifikation der Konzeption
- Regelmäßige Überprüfung der Standards
- Regelmäßige Prüfung der Umsetzung von Standards
- Anpassung an den aktuellen Bedarf
- Schriftliche Dokumentation aller relevanten QM
Bereiche
- Controlling
- Professionelle Kontakte zu vergleichbaren Dienstleistern
- Fachlicher Austausch
- Einbindung in Fachgremien, Arbeitsgruppen, Dachverbänden
etc.
- Überprüfung und regelmäßige Fortschreibung der
Erziehungsplanung
- Darstellung in Verlaufsberichten
- Darstellung in Entwicklungsberichten |
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| Strukturqualität |
- Interne
und externe Fortbildung der MitarbeiterInnen
- Teambesprechungen
- Coaching
- Einzelsupervision bei Bedarf
- Fachcontrolling
- Installierung einer Prozesseignerschaft
- Koordination des Gesamtprojektes
durch Leitung PPB e.V.
- Verwaltung und Logistik durch
Verwaltungsleitung PPB e.V.
- Kontaktpflege zum Auftraggeber |
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| Ergebnisqualität |
- Evaluation des pädagogisch-therapeutischen Programms
- Befragung der Klienten
- Befragung der Kostenträger
- Statistische und inhaltliche Auswertung
- Verwendung von standadisierten
Verfahren im laufenden Prozess |
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