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Gerade in den letzten Jahren unterlagen die Kindheits- und Adolesenzphasen junger Menschen einem gravierenden Wandel. Die Individualisierung ihrer Lebenswelten ist heute differenzierter als zu irgendeiner früheren Zeit. Daraus erwachsen den Jugendlichen Chancen, dem ständigen Wechsel ihrer Interessen und Bedürfnisse Rechnung tragen zu können. Die Erwartungen junger Menschen an Familie und Gesellschaft haben sich verändert. Eltern und Pädagogen müssen erkennen, dass sie sich den neuen Herausforderungen an die Erziehung junger Menschen zu stellen haben. Trotzdem können nicht alle jungen Menschen mit der geforderten oder gewährten Eigenverantwortlichkeit so umgehen, dass sie daraus eine positive Einstellung zum Leben entwickeln. Die dafür erforderliche Überzeugungsarbeit, die angebotenen Hilfen zur Entwicklung einer tragfähigen Lebensperspektive anzunehmen, ist wesentlicher Mosaikstein im Leistungsspektrum von Pro Prognos Bonn. Jugendliche und junge Menschen mit ungünstiger Sozialprognose, deren Rehabilitation und Reintegration schwierig ist oder mit bisher zur Verfügung stehenden Mitteln nicht erreicht werden konnte, sollen neue Chancen bekommen. Pro Prognos Bonn geht davon aus, dass es keine Jugendlichen gibt, die nicht rehabilitierbar sind. Pro Prognos Bonn geht davon aus, dass ausbleibende Veränderungen im wesentlichen auf nicht ausgeschöpfte, aber vorhandene Möglichkeiten zurück zu führen sind; dass ein ungeeignetes Setting Ursache ist oder ungenutzte, aber geeignete Maßnahmen nicht angewandt werden. |